Inhaltsübersicht Kurzinformationen zum Thema Zukunftswerkstatt
Zukunftswerkstätten untergliedern sich in mehrere Arbeitsphasen:
Die Präsentationsphase
Beispielprojekte
In Schleswig-Holstein wurden in der Vergangenheit viele Zukunftswerkstätten mit sehr unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten durchgeführt.
Beispielhaft vorgestellt werden vier Werkstätten, in denen Kinder und Jugendliche an Planungsprozessen in ihrer Kommune beteiligt wurden.
Spielplatzgestaltung mit Kindern
Wiederaufbau Jugendzentrum
Schulhofumgestaltung
Zukunftswerkstätten werden als ein Instrument für innovative und demokratische Planungen eingesetzt. In ihnen kommen die Betroffenen selbst zu Wort und erarbeiten die zu ihrer persönlichen Lebenssituation passenden Lösungsvorschläge.
Die sich an die Phantasie- und Modellbauphase anschließende Präsentationsphase bereitet den Weg zur Projektrealisierung vor.
Die erarbeiteten Ergebnisse und die Modelle werden der Öffentlichkeit in besonders wirksamer Weise vorgestellt.
Zu der großen Präsentation werden neben den Eltern und der Presse insbesondere die Entscheidungsträger/innen aus der Verwaltung eingeladen.
Die Kinder sammelten auf roten Karten ihre Kritik und steckten sie in einen großen Sack.
Dann notierten sie auf grünen Karten ihre Wünsche. Und schließlich bauten sie dreidimensionale Phantasie-Spielplatzmodelle auf Sperrholzplatten aus "Wertlos-Materialien" (Papier, Kork, Yoghurtbecher, Klorollen, Holzreste u.a.).
Zum Wiederaufbau eines abgebrannten Jugendzentrums wurden drei Zukunftswerkstätten mit drei unterschiedlichen Zielgruppen durchgeführt.
Die Wandzeitungen wurden für die Präsentation in einer Turnhalle in drei Lagen übereinander aufgehängt (rot: Kritikwand, blau: Phantasiephase, orange: Öffnungszeiten und Personal). Dazu die Modelle der Jugendlichen.
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Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 9 äußerten zunächst in ihren Klassenverbänden Kritik an dem vorhandenen Schulhof und sammelten Ideen zu dessen Umgestaltung. Je ein "Vertreter" und eine "Vertreterin" je Klassen stellten ihre Ergebnisse den anderen Schüler/innen vor und bauten nach den Hauptwünschen auf der Hitliste dreidimensionale Modelle von ihren Lieblingsecken und phantastischen Entwürfen. |
Schulwegesicherheit
Die Kinder und Jugendlichen wissen am besten, wo es auf ihrem Schulweg gefährliche Ecken und Kreuzungen gibt. Mit Fotoapparat, Papier und Bleistift erforschen sie ihren Stadtteil, tragen die Ergebnisse zusammen und erarbeiten in einer Ideenwerkstatt Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation. Dabei können sich auch schon die Kleinen überraschend gut auf dem selbstgemalten Stadtplan orientieren. |
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